Hast du schon einmal den Nutri-Score auf einer Verpackung gesehen, ohne so recht zu wissen, was du damit anfangen sollst? Damit bist du nicht allein. Hinter diesen farbigen Buchstaben verbirgt sich eine einfache Logik – die jedoch von den meisten Konsumenten in der Schweiz noch immer nicht richtig verstanden wird.
Was genau ist der Nutri-Score?
Der Nutri-Score ist ein in Frankreich entwickeltes Bewertungssystem, das nach und nach in mehreren europäischen Ländern, darunter auch in der Schweiz, eingeführt wurde. Es stuft Lebensmittel je nach ihrem Nährwertprofil pro 100 g oder 100 ml Produkt in die Klassen A (dunkelgrün) bis E (rot) ein.
Es berücksichtigt:
- Nachteile: Kalorien, Zucker, gesättigte Fettsäuren, Salz
- Vorteile: Ballaststoffe, Proteine, Anteil an Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und pflanzlichen Ölen
Je mehr positive Aspekte die negativen überwiegen, desto besser ist das Schreiben. So einfach ist das.
Was der Nutri-Score aussagt – und was er verschweigt
Der Nutri-Score eignet sich zum Vergleich von Produkten derselben Kategorie. Ein Käse mit der Note B ist besser als ein Käse mit der Note D. Eine Pizza mit der Note C ist ausgewogener als eine Pizza mit der Note E.
Aber Vorsicht vor zwei häufigen Fallstricken:
1. Ein Vergleich zwischen verschiedenen Kategorien ist nicht möglich. Ein Erfrischungsgetränk A (aromatisiertes Sprudelwasser) ist nicht „besser“ als ein Olivenöl B. Die Bewertung bezieht sich auf die jeweilige Kategorie.
2. Die Bewertung sagt nicht alles über die Qualität aus. Ein stark verarbeitetes Produkt kann dank zugesetzter Ballaststoffe die Note B erhalten. Ein echtes Naturprodukt kann allein deshalb mit C bewertet werden, weil es reich an natürlichen Fetten ist (Nüsse, Avocado, handwerklich hergestellter Käse).
Als Anhaltspunkt der ersten Instanz zu verwenden, nicht als absolute Wahrheit.
So lesen Sie das gesamte Etikett in 30 Sekunden
Wenn du über den Brief hinausgehen möchtest, solltest du dir vor allem Folgendes ansehen:
- Die Zutaten: Je kürzer die Liste, desto besser. Die ersten Zutaten sind in den größten Mengen enthalten.
- Zucker: Weniger als 5 g pro 100 g ist angemessen.
- Salz: Bei Fertiggerichten sollte der Gehalt unter 0,6 g pro 100 g liegen.
- Eiweiß: Eine ausgewogene Mahlzeit enthält mindestens 15 g pro Portion.
Man muss nicht jedes Mal alles genau unter die Lupe nehmen. Mit etwas Übung dauert dieser Scan nur 20 Sekunden.
Was sich konkret für die täglichen Mahlzeiten ändert
Das eigentliche Problem ist nicht, dass man nicht weiß, wie man ein Etikett liest – sondern dass man die Zeit braucht, um Mahlzeiten zuzubereiten, die diese Kriterien erfüllen, ohne den ganzen Abend damit zu verbringen.
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Zusammenfassend
| Was der Nutri-Score gut macht | Was er nicht tut |
|---|---|
| Ähnliche Produkte vergleichen | Sicherstellen, dass keine Verarbeitung stattfindet |
| Einen schnellen Überblick geben | Die Qualität der Zutaten widerspiegeln |
| Produkte identifizieren, die vermieden werden sollten | Sich deinen individuellen Bedürfnissen anpassen |
Der Nutri-Score ist nur eines von vielen Hilfsmitteln. Wenn du ihn zusammen mit einem kurzen Blick auf die Zutatenliste nutzt, hilft er dir, bessere Entscheidungen zu treffen – ohne dass du zum Ernährungsberater werden musst.
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